Beamte: Reicht der staatliche Schutz?

Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

Berufsunfähigkeitsversicherung
für Beamte

Staatsdiener werden von vielen Arbeitnehmern aufgrund der breit angelegten Beamtenversorgung häufig beneidet. Auch im Falle des Berufsunfähigkeitsschutzes fahren Beamte besser. Bei Dienstunfähigkeit werden sie in den Ruhestand versetzt und beziehen, wenn sie mindestens fünf Jahre lang ihren Dienst bestritten haben, ein Ruhegeld. Die Höhe des Ruhegeldes richtet sich dabei nach den abgeleisteten Dienstjahren. Beamte werden dabei durchschnittlich besser versorgt als gesetzlich Versicherte, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen können.

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte muss somit im Ernstfall niedrigere Einbußen kompensieren. Dies gilt zumindest, wenn der Beamte bereits fünf Jahre tätig war. Trifft dieses nicht zu, erhält er gar kein Ruhegeld.

Auch für Beamte kann eine Dienstunfähigkeitsversicherung somit Sinn machen. Sie schützt in jungen Jahren und ergänzt unter Umständen in späteren Jahren das Ruhegeld. Da sie oft weniger hohe Leistungen erbringen muss, kann sie auch relativ günstig sein.

Beamte sollten dabei eine Versicherung wählen, die Dienstunfähigkeit als Versicherungsfall explizit nennt. Auch andere Versicherungsdetails können von Bedeutung sein, sodass Beamte auf eine individuelle Beratung angewiesen sind.

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